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Flossenschwimmen - was ist das?
Flossenschwimmen, oder auch englisch Finswimming, ist eine dem Schwimmen sehr ähnliche Sportart. Der große Unterschied liegt - wie der Name schon sagt - an den Flossen.
Es ist seit 1986 vom Internationalen Olympischen Kommittee (IOC) als olympische Disziplin anerkannt, allerdings noch nicht in das Programm aufgenommen.
Nennt man das nicht Schnorcheln?
Flossenschwimmen wird, speziell bei Verwendung der in großen Wettkämpfen unüblichen Stereoflossen gerne mit Schnorcheln verwechselt. Doch der Unterschied zwischen Flossenschwimmen und Schnorcheln kann ähnlich wie Radrennen und Fahrrad-Spazierfahrten angesehen werden:
Das Sportgerät wirkt am ersten Blick ähnlich, doch Material, Technik und Kraft sind nicht zu vergleichen.
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Technik
Beim Flossenschwimmen verwendet der Schwimmer im Gegensatz zum normalen Schwimmen eine Flosse und einen Schnorchel.
Die Flosse ist eine Monoflosse aus Glasfaser in welcher beide Füße sitzen. Da man bei dieser Art des Schwimmens den Kopf immer halb unter Wasser hat, benötigt man noch einen Schnorchel um zu atmen.
Der Unterkörper und die Beine führen eine Wellenbewegung aus, die der des Delphinschwimmens ähnlich ist, wobei hier die Arme gestreckt am Kopf anliegen, die Knie nicht so stark abgewinkelt werden und die Kraft großteils aus dem Bauch kommt.
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Wettkampf-Diszipline
Folgende Diszipline werden bei den Wettkämpfen geschwommen:
- 50m, 100m, 200m, 400m, 800m, 1500m, 4 x 50m, 4 x 100m und 4 x 200m Flossenschwimmen (FS)
- 50m Apnoe (tauchen ohne Flasche)
- 100m, 400m und 800m Streckentauchen (ST)
Im Freigewässer werden Strecken von 6000 Metern bis 20 Kilometer geschwommen.
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